Wenn Sie Materialien verarbeiten, die ein gewöhnliches Sieb verstopfen oder sich am Filtertuch festsetzen können, benötigen Sie eine Anlagelösung, die speziell für diese Art von Verarbeitungsherausforderung konzipiert ist. Hier kommt die Sackzieh-Zentrifuge zum Einsatz. Sie finden sie möglicherweise in den Produktkatalogen unter Serienbezeichnungen wie PLD. Diese Art von Anlage ist für einen zentralen Zweck ausgelegt: die vollständige Trennung der Feststoffe – zyklusweise und zuverlässig. In Branchen wie der chemischen Industrie oder der Pharmazie kann das Zurückbleiben einer Restmenge („Heel“) Probleme für die nächste Charge verursachen – sei es durch Kontamination oder durch eine verringerte Filtereffizienz. Daher ist ein fundiertes Verständnis der technischen Spezifikationen einer Sackzieh-Zentrifuge entscheidend, um das richtige Modell für Ihren Prozess auszuwählen. In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Spezifikationen vor.

Die Beutelzieh-Zentrifuge ist um die Trommel oder den Korb herum aufgebaut. Diese Komponente dreht sich mit hoher Geschwindigkeit, um Flüssigkeit vom festen Material zu trennen. Eines der ersten Kriterien, die Kunden berücksichtigen, ist die Größe des Korbs. Huada bietet beispielsweise verschiedene Größen entsprechend unterschiedlichen Produktionsvolumina an. In dem Datenblatt finden Sie den Korb-Durchmesser sowie das Arbeitsvolumen. Es liegt nahe, dass ein größerer Korb ein höheres Arbeitsvolumen pro Zyklus ermöglicht. Dies ist zwar zutreffend, doch größere Volumina sind nicht immer geeignet – etwa aufgrund der Chargengröße oder des verfügbaren Platzes auf der Produktionsfläche. Das Fassungsvermögen des Korbs wird in Litern angegeben und bestimmt stets die maximale Feststoffkapazität, die pro Zyklus verarbeitet werden kann. Dies wirkt sich natürlich unmittelbar auf Ihre Durchsatzleistung aus; daher ist es zwingend erforderlich, diese Kapazität an Ihre Produktionsziele anzupassen.
Neben der Korbgröße sollten Sie auch die maximale Tragfähigkeit berücksichtigen. Dieser Wert wird üblicherweise in Kilogramm angegeben und gibt das Gesamtgewicht des festen Materials an, das die Maschine in einem einzigen Arbeitsgang verarbeiten kann. Diese Kapazität bezieht sich nicht nur auf den physisch verfügbaren Raum im Korb, sondern auch auf die Konstruktionsfestigkeit der Welle, der Lager und des Antriebsmotors. Eine Überlastung einer Zentrifuge belastet die Maschine, führt zu mechanischen Problemen und kann dazu führen, dass die Maschine früher ausfällt, als es für ihre vorgesehene Betriebsdauer vorgesehen war.
Bei einer Sackzieh-Zentrifuge ist die Feststoffkapazität eine wichtige Spezifikation, da es gerade der Zweck einer Sackzieh-Zentrifuge ist, den gesamten Feststoffkuchen vollständig freizusetzen. Sie sollten prüfen, ob die Maschine das Volumen und das Gewicht der Feststoffe pro Charge verarbeiten kann, die Ihr Prozess erzeugt. Wenn Sie dichte, schwere Kristalle herstellen, kann ein 100-Liter-Korb wahrscheinlich deutlich mehr Gewicht aufnehmen als bei der Verarbeitung eines leichten, luftigen Pulvers. Daher ist es wichtig, nach der Spezifikation zu suchen, die den Bereich der Feststoffdichte oder das durchschnittliche Kuchengewicht angibt, für das die Maschine ausgelegt ist.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Drehgeschwindigkeit des Korbs. Dies wird üblicherweise als Rotationsgeschwindigkeit bezeichnet und in Umdrehungen pro Minute (min⁻¹) angegeben. Für Trennvorgänge jedoch ist vor allem die Zentrifugalkraft – meist als G-Kraft bezeichnet – entscheidend. Dabei handelt es sich um die Kraft, die die Flüssigkeit durch das Filtergewebe und die Feststoffe gegen die Korbwand drückt. In den meisten Fällen gibt das technische Datenblatt die maximale G-Kraft an, die die Maschine erreichen kann.
Verschiedene Materialien erfordern unterschiedliche Zentrifugalkräfte (G-Kraft). Beispielsweise kann sich ein grobes, gut entwässerndes Kristallmaterial bereits bei einer niedrigeren Drehzahl gut trennen, während ein feines, schleimiges Material deutlich mehr G-Kraft benötigt, um trocken zu werden. Bei einer guten Sackzieh-Zentrifuge verfügt der Antrieb über eine drehzahlgeregelte Komponente, sodass der Anwender die Drehzahl (RPM) präzise an den jeweiligen Produkttyp anpassen kann, um den optimalen Betriebspunkt zu erreichen. Idealerweise sollten die technischen Spezifikationen einen Drehzahlbereich angeben, da ein größerer Bereich dem Anwender ermöglicht, mit derselben Maschine eine breitere Palette verschiedener Materialien zu verarbeiten.
Als Filterzentrifuge ist die Filterfläche eine der wichtigsten Spezifikationen. Sie gibt die gesamte Oberfläche des flüssigkeitsdurchlässigen Filtergewebes an. Je größer die Filterfläche ist, desto kürzer ist die Filtrationszykluszeit, was zu trockeneren Filterkuchen führt. Im technischen Datenblatt wird der für die Maschine geeignete Filtergewebetyp sowie dessen Abmessungen angegeben, um als Orientierungshilfe bei der Bestellung des richtigen Ersatzteils zu dienen.
Bei einer Sackzieh-Zentrifuge ist das Filtergewebe so konstruiert, dass es während der Entladephase vom Korbwall gezogen oder abgetrennt werden kann. Dieses System wird als Sackziehmechanismus bezeichnet. Die Spezifikationen können beschreiben, wie dieser Mechanismus funktioniert – ob mechanisch oder hydraulisch – und welchen Einfluss er auf die nutzbare Filterfläche hat. Ideal ist eine Konstruktion, die einen möglichst großen Teil der Filtrationsfläche erhält, gleichzeitig aber eine vollständige Entfernung der Feststoffe am Ende des Zyklus ermöglicht.
All dies geschieht nicht ohne einen Motor. Die Leistung des Hauptantriebsmotors wird in Kilowatt angegeben. Dies verrät Ihnen, wie viel Kraft die Maschine aufbringen kann, um den schweren Korb voller nasser Feststoffe auf Betriebsdrehzahl zu beschleunigen. Mit einem stärkeren Motor lässt sich der Korb schneller drehen und ein höheres Gewicht bewältigen. Ein stärkerer Motor ist jedoch auch teurer, weshalb Sie einen Motor wählen sollten, der genau auf Ihre Anforderungen abgestimmt ist – nicht einfach den stärksten verfügbaren Motor. Das ist eine rationale Entscheidung.
Zusätzlich zum Hauptmotor verfügen einige Beutelzieh-Zentrifugen über ein separates hydraulisches System oder einen separaten Motor für den Beutelziehmechanismus. Dies ist ein zentraler Bestandteil der technischen Spezifikationen. Sie müssen sicherstellen, dass dieses System ausreichend Energie bereitstellt, um das Gewebe zuverlässig zu trennen und den Filterkuchen zu entladen – insbesondere dann, wenn Ihr Material stark verdichtet ist. Zu den Angaben in den Spezifikationen können der hydraulische Druck oder das Drehmoment des Entlademechanismus gehören.
Die Spezifikationen der benetzten Komponenten umfassen in der Regel die Materialien, aus denen die Maschine hergestellt wird; diese Materialien sind entscheidend für die Funktionsfähigkeit der Maschine. Die Mehrheit der Teile, die in chemischen und pharmazeutischen Anwendungen eingesetzt wird, besteht aus Edelstahl, wobei die Stahlgüte jedoch variieren kann. Edelstahl 316L ist ein häufig verwendeter Stahl für diese Anwendungen aufgrund seiner guten Korrosionsbeständigkeit. Hochwertiger Duplex-Edelstahl sowie andere alternative Legierungen wie Titan und Hastelloy kommen zum Einsatz, um Korrosion unter aggressiveren chemischen Bedingungen entgegenzuwirken.
Die Materialien, aus denen der Korb, das Gehäuse und andere Komponenten bestehen, mit denen der Prozessstrom in Kontakt kommt, sind auf dem Lastenheft anzugeben. Das Hauptziel der Maschine besteht darin, die chemische Umgebung im Inneren zu widerstehen, während gleichzeitig sichergestellt wird, dass die Außenseite frei von Rost bleibt. Die Maschine darf zudem nicht mit Ihrem Produkt in Berührung kommen, um eine Kontamination zu vermeiden. Es ist außerdem hilfreich, bereits im Vorfeld über die Art der Oberflächenbeschichtung der Maschine Bescheid zu wissen, insbesondere bei hygienischen Anwendungen. Polierte und glatte Oberflächen begünstigen weniger die Vermehrung von Bakterien und lassen sich daher leichter reinigen.
Moderne Beutelzieh-Zentrifugen sind heute stärker technisch ausgelegt als je zuvor. Sie nutzen speicherprogrammierbare Steuerungen und erfordern ein gewisses Maß an Automatisierung. Eine Beutelzieh-Zentrifuge sollte über technische Spezifikationen verfügen, die einige der folgenden Merkmale umfassen: Touchscreens für eine einfache Bedienung und technikerfreundliche Diagnosemöglichkeiten; die Fähigkeit, mehrere Rezepturen für verschiedene Produkte zu speichern; sowie sogar Automatisierungsfunktionen wie das Waschen und Ziehen des Beutels zur Entladung.
Vollautomatische Beutelzieh-Zentrifugen senken die Personalkosten und standardisieren die Ergebnisse für jede Charge. Die Steuerungssysteme sind zudem mit Sicherheitsfunktionen wie Vibrationsüberwachung, Temperatursensoren an den Lagern und Verriegelungssystemen integriert, um den Zugang während des Drehens der Zentrifuge vollständig auszuschließen.
Stellen Sie schließlich sicher, dass die Maschine in Ihr Werk passt. Die Gesamtabmessungen – Länge, Breite und Höhe – sind entscheidende Maße. Dabei müssen Sie nicht nur die Grundfläche der Maschine berücksichtigen, sondern auch den Platzbedarf zum Öffnen von Türen und Zugangspanelen für Wartungszwecke. Zudem ist das Gewicht der Maschine – sowohl leer als auch voll beladen – entscheidend für die Planung der Bodenbelastung sowie eventuell erforderlicher Fundamente.
Zu den Installationsanforderungen gehören auch die Versorgungsleitungen. Welche Art elektrischer Versorgung ist erforderlich, und welche Spannung und Phasenzahl werden benötigt? Ist eine Druckluftversorgung für Ventile oder den Sackzugmechanismus erforderlich? Besteht ein Bedarf an Kühlwasser für die Dichtungen oder das Hydrauliksystem? Wenn Sie diese Punkte von Anfang an korrekt planen, ersparen Sie sich später unnötige Probleme.
Bei Schleudertrommel-Zentrifugen mit Taschenzug ist zu berücksichtigen, für welchen Prozess sie eingesetzt werden sollen, aus welchen Materialien sie gefertigt sein müssen, welche Zentrifugalkraft (G-Kraft) zur Trocknung der Materialien geeignet ist, welche Trommelgröße für Ihre Chargengröße angemessen ist und welche Gesamtabmessungen sowie welche Konstruktionsmaterialien die Maschine aufweisen muss. Der Antrieb, das Filtersystem und die automatisierten Systeme sind sämtlich Details der Maschine, die Sie berücksichtigen müssen, wenn Sie einen verlässlichen Partner für Ihre Produktionslinie suchen – und nicht nur ein weiteres Stück Ausrüstung. Aufgrund ihrer umfangreichen Erfahrung – wie beispielsweise bei Herstellern wie Huada – sowie der Vielzahl verfügbarer Ausführungen, etwa der PLD-Baureihe, sind diese Unternehmen bestens positioniert, diese Herausforderungen zu lösen und die oben genannten Produkte zu entwickeln. Ein fundiertes Verständnis der technischen Spezifikationen hilft Ihnen stark dabei, Ihre Fragen zu vereinfachen.
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